A-Jugend-Bundesliga-Quali in Hüttenberg

Unsere TV Hüttenberg U19 kämpft am kommenden Sonntag in einem Qualifikationsturnier im Sportzentrum Hüttenberg um die Teilnahme an der Jugendhandball-Bundesliga-Saison 2019/20.

Vor einer ansprechenden Kulisse von etwa 350 Zuschauern kam es am Wochenende zum „Mittelhessen-Derby“ unserer U19 gegen die Vertretung der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen.

Kann der Derbysieg aus der Rückrunde der Vorsaison wiederholt werden? Das war die spannende Frage, denn vorher war fast fünf leidvolle Jahre lang der Gast als Sieger vom Platz gegangen. Das 22:17 (11:8) beantwortete die Frage nach dem derzeit besten Team Mittelhessens in der Jugend-Bundesliga. Es ist der TV 05/07 Hüttenberg!!!

Verwundert rieben sich die Zuschauer nach knapp 10 Minuten die Augen. 0:2 der Spielstand, Zeitstrafe für den Gastgeber, verworfene Bälle, technische Fehler …: Auszeit hieß die Devise von TVH-Coach Arno Jung, der immer wieder HSG-Keeper Lüko Fischer im Blickpunkt sah. Anstatt Hektik gab es jedoch besonnene Worte, und auch nach dem 2:5 (15.) wich dessen Zuversicht nicht. Jetzt war denn auch mal der TVH dran: ACHT Tore am Stück zauberten ein 10:5 auf die Anzeigetafel. Was die Abwehr und allen voran Torwart Simon Böhne in dieser Zeit leisteten, genügte höchsten Ansprüchen!! Im Angriff wirbelte Danny Rüpprich die Gäste dermaßen durcheinander (und war dabei selbst seeeehr torgefährlich!!), dass diese Führung total verdient war. Und Sven-Erik Knorz überzeugte auf Rechtsaußen und lieferte eine fehlerfreie Partie ab.

Wechselhaft ging es jedoch weiter: 11:8 zur Pause, und beim 12:12 und bis zum 17:16 war die Frage nach dem Sieger noch nicht beantwortet. Ein 5:0-Lauf der Blau-Roten übernahm jedoch diese Aufgabe, und die Jubelgesänge nach dem Schlusspfiff zeugten von Erleichterung, aber basierten auch auf einer tollen Defensiv-Leistung. An beiden Spieltagen war keine der 47 anderen Bundesliga-Abwehrreihen besser als die der Werth, Fuß, Krauhausen, Lins und Co. Somit wurde die leichte Vormachtstellung des TV Hüttenberg in Mittelhessen, die sich in dieser Saison in allen 3 Jugendklassen abzeichnet (A-/B- und C-Jugend), beeindruckend unter Beweis gestellt.

TVH: Simon Böhne, Henrik Nass; Max Kiethe (4), Patrick Piesch, Kaspar Krauhausen (3), Frederick Lins (2), Niklas Roth, Danny Rüpprich (4), Paul Bährens, Merlin Fuß (2), Sven Knorz (2), Malvin Werth (5/1), Patrick Jockel, Till Uth, Jannik Seibert.

Es war unklar, was die U19 des TVH im Nordbadischen zu erwarten hatte: die gastgebende HG Oftersheim/Schwetzingen war zuvor 2 Jahre nicht in der Bundesliga vertreten, hatte 2018 die Qualifikation jedoch sicher geschafft und in der Vorbereitung respektable Ergebnisse vorzuweisen. Dementsprechend wurden die Jung-/Ferber-Schützlinge gut vorbereitet ins Rennen geschickt. Auch die „Rückkehr“ der Feldspieler Merlin Fuß und Malvin Werth (sie trainieren fast ausschließlich mit der Bundesliga- und der Oberliga-Mannschaft) war ein kleiner Unsicherheitsfaktor. Nun, das 29:16 (14:9) als Endergebnis zeigt: die gute Trainingsarbeit in den Sommermonaten hat sich am Wochenende ausgezahlt. Was das Ergebnis letztendlich wert ist, wird sich schon am kommenden Wochenende herausstellen, wenn es zum Derby gegen die HSG Wetzlar kommt.

Die Anfangsphase war geprägt von guten Rückraum-Abschlüssen von Frederick Lins, der alle seine 4 Tore in dieser Zeit warf. Eher mühsam wuchs der Vorsprung im Positionsspiel an, aber da gab es ja noch einige einfache Gegenstoß-Tore, hier zeichnete sich Patrick Piesch gleich mehrfach aus. Dennoch schien schon zur Halbzeit beim 14:9 die Frage nach dem Sieger beantwortet. Was dann in der Karl-Frei-Halle abspielte, war ein Leckerbissen für die Freunde des leidenschaftlichen Abwehrspieles: mit einem 11:1-Lauf zeigten die Krauhausen, Bährens, Kiethe & Co. die Abwehrleistung, die sie in der Vorsaison zur zweitbesten Defense der 48 Bundesligisten gemacht hatte. Unterzahl? Kein Problem. 7. Feldspieler bei den Gastgebern? Wurde mit 3 erfolgreichen Würfen auf das leere Tor beantwortet. Torschützen: 1x Fuß und 2x … Simon Böhne! Der Torwart zeigte eine überragende Leistung, da waren diese Aktionen nur das „Sahnehäubchen“. Und als er nach 50 Minuten seinen Platz räumte, da feierte dann mit Finn Rüspeler ein B-Jugendlicher sein Bundesliga-Debüt. Und wie! Gleich 3 Paraden standen zu Spielende zu Buche, darunter ein völlig freier Gegenstoß. Chapeau!

Alles in allem eine geschlossene Mannschaftsleistung, die nun bei der „Mutter aller Derbys“ am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle Hüttenberg gegen die U19 HSG Wetzlar bestätigt werden kann.  

Am letzten Sonntag ist die U19 des TV 05/07 Hüttenberg in die neue Saison 2018/19 in der Staffel Mitte der Jugendhandball-Bundesliga gestartet. Bei der HG Oftersheim/Schwetzingen erkämpfte sich das Team von Trainer Arno Jung direkt zum Auftakt ein 26:19 (14:9). Heute Abend (18 Uhr) treffen die Blau-Weiß-Roten im Sportzentrum Hüttenberg auf die HSG Wetzlar U19. Mittelhessenderby direkt in der ersten Heimpartie der neuen Spielzeit. Nach einem fünften Rang in der Ostaffel im vergangenen Jahr, peilt die A-Jugend auch in dieser Spielzeit die direkte Qualifikation, also einen Platz unter den ersten sechs Mannschaften der Staffel Mitte an.

„Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der abgelaufenen Saison“, so Arno Jung im Gespräch vor dem Ligastart am letzten Wochenende. „Ich hatte die Mannschaft ja erst einige Wochen vor Beginn von Christian Breiler übernommen und nach unserem Start mit 2:6 Punkten haben wir uns dann doch wieder fangen können und nur noch ganz wenige Zähler abgegeben. Am letzten Spieltag schlug die TVH-Jugend dann sogar den späteren Viertelfinalisten SC DHfK Leipzig in seiner eigenen Halle. „Das war das Highlight innerhalb der 22 Spieltage“, so Jung.

Noch keine Prognose möglich

Für die Saison 2018/19 will Jung noch keine Prognose abgegeben, dennoch sei das Ziel die direkte Qualifikation für das kommende Handballjahr in Deutschlands höchster Jugendspielklasse. Der sportliche Erfolg der U19, sei dabei aber abhängig von den Leistungen der U23 und einer hoffentlich verletzungsfreien Saison der Bundesliga-Männermannschaft des TVH. „Wenn wir mir voller Kapelle spielen, wird es für jeden unserer Gegner schwer werden uns zu schlagen und wir werden eine gute Runde spielen können“, verrät Jung. „Unwägbar bleibt dabei allerdings, ob jeder Akteur meiner Mannschaft alle Spiele absolvieren kann und ob wir für den sportlichen Erfolg der U23 Akteure abgegeben müssen.“

Enge Verzahnung von A1, A2 und U23

Gerade diese enge Verzahnung bleibt aber auch die große Stärke des TV 05/07 Hüttenberg, denn mit Simon Böhne, Merlin Fuß und Malvin Werth haben die Mittelhessen erst kürzlich drei Spieler aus Arno Jungs Team in den Bundesliga-Kader aufgenommen. Leon Friedl, der zusammen mit Simon Belter und Simon Dahlhaus (alle drei jetzt TVH U23) im Sommer aus der A-Jugend herausrücke, wurde zudem als Perspektivspieler in das Team von Trainer Emir Kurtagic aufgenommen. Mit Jannis Wrackmeyer (jetzt MSG Linden) und Moritz Schäfer (jetzt HSG Wettenberg) haben zudem zwei weitere Akteure des Jahrgangs 1999 ihren Platz im mittelhessischen Handballsport der Männer gefunden.

Starke Entwicklung der Einzelspieler

Zufrieden war Jung im abgelaufenen Jahr aber vor allen Dingen mit der Entwicklung seiner Einzelspieler innerhalb des starken Mannschaftskonstrukts der TVH U19. So kämpfte sich Jugendnationalspieler Merlin Fuß nach gleich drei schweren Verletzungen in der Hinrunde zurück und bestritt die Jugend-Europameisterschaft in Kroatien. Kreisläufer Malvin Werth bestritt gleich fünf Länderspiele für die Jugendnationalmannschaft und Torhüter Simon Böhne wurde nach einer starken Saison als dritter Torwart des Zweitliga-Teams nominiert und gab im Spätsommer sein Debüt im DHB-Pokal gegen die Rhein-Neckar-Löwen. „Taktisch sind wir aber auch sehr weit gekommen und haben auch diesen Sommer wieder voll nutzen können. Bis auf eine Woche haben wir komplett durchtrainiert“, erklärt Jung.

„Besonders stolz sind wir darauf, dass wir es geschafft haben, dass einige Spieler vor dem Ligastart den Sprung aus der A-Jugend II in die A-Jugend I geschafft haben“, freut sich der Coach auf die anstehende Saison. „Das ist ein Beleg für die gelungene Verzahnung beider Mannschaften und die gute Arbeit des Vereins.“ Patrick Piesch (Budenheim) und Patrick Jockel (Doppelspielrecht mit Oberursel) ergänzen das spielstarke Team von außerhalb.

Vor dem heutigen Duell gegen die HSG Wetzlar U19 muss Jung auf Aaron Nandzig (Muskelbündelriss) und Leon Rüdesheim (Knöchelverletzung) verzichten, die beide dem Team noch mehre Wochen fehlen werden.

Spannende Staffel „Mitte“erwartet

Die TVH U19 erwartet eine spannende Spielzeit, denn durch die Neugliederung der Ostaffel (jetzt Mitte), werden die Blau-Weiß-Roten im Saisonverlauf auf eine ganze Reihe hochmotivierter und spielstarker Mannschaften aus Wetzlar, Gummersbach, Leipzig und Großwallstadt treffen. Besonders freut sich Jung dabei auf die beiden Duelle mit der A-Jugend des VfL Gummersbach, die jetzt vom ehemaligen Hüttenberger Alois Mráz geführt wird.

Wie auch bereits in den Vorjahren werden sich die zwei Topteams der 12-köpfigen Staffel für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft 2019 qualifizieren, während die ersten sechs Plätze für die direkte Qualifikation und Teilnahme an der kommenden Spielzeit der JBLH berechtigen.

Die A1 in der Bundesliga, die A2 in der Oberliga Hessen – das war die Konstellation in der vergangenen Saison. Dies war zugleich auch die Zielsetzung für die Qualifikationsrunden im Frühjahr 2018. Die Jahrgänge 99 und 2000 hatten durch einen faszinierenden Zielsprint und mit dem Erreichen von Platz 5 dafür gesorgt, dass der Bundesliga-Platz auch für die Spielzeit 2018/19 gesichert wurde.

Ende April ging es dann schon auf Bezirksebene los. In einem Vierer-Turnier kam nur der Sieger weiter auf Hessen-Ebene, die anderen Mannschaften müssen mit der Bezirks-Oberliga vorliebnehmen. Nur kurz war die Vorbereitungszeit, und die Kontrahenten hießen immerhin Friedberg/Petterweil, HSG Wettenberg und die zweite Vertretung der HSG Wetzlar.

Drei Spiele, 6:0 Punkte, eine Runde weiter. Das war das Ergebnis nach gemischten Leistungen, die das Trainer-Trio Arno Jung, Michi Ferber und Tobias Lambmann zu sehen bekam. Somit ging es Ende Mai nach Griesheim auf Hessen-Ebene. Die Ausgangslage war zunächst nicht klar, nur der Sieger schien direkt für die Oberliga qualifiziert zu sein. Einem 13:13-Unentschieden gegen den fanatisch unterstützten Gastgeber folgte ein Sieg gegen die Mannschaft aus Goldstein. Hier wurde nach einer 11:3-Halbzeitführung leider der Schongang eingelegt und das Spiel beim 18:13 nur mit fünf Toren gewonnen. Entsprechend sauer war Chefcoach Arno Jung im Anschluss.

Da Griesheim mit 12 Toren gegen den letzten Hüttenberger Gegner aus Großenlüder gewonnen hatte, musste ein hohes Ergebnis her. Danach sah es beim 11:5 in der dreiminütigen Pause noch gar nicht aus. „Wir könnten doch mal 4:2 decken“, regte TVH-Spielmacher Danny Rüpprich an. Er und Paul Bährens vorgezogen – eine seit der D-Jugend leidenschaftlich praktizierte Variante! Die Abwehr und der Keeper des TVH wurden fast beschäftigungslos, teilweise spielt der bedauernswerte Gegner ab dem Anstoß (und den musste er in 15 Minuten SECHZEHN Mal ausführen!!) nur wenige Pässe, bevor einer der beiden den Ballklauer gab. 27:9 hieß es am Ende, Rüpprich/Bährens völlig ausgepumpt, alle aber glücklich lächelnd ging es unter die Dusche und dann auf dem Heimweg. Auf dem Liveticker wurde dann verfolgt, dass Griesheim nur knapp gegen Goldstein gewann und der TV Hüttenberg das Turnier sogar als Sieger beendete.

Somit haben wir eine wunderbare Basis dafür geschaffen, unsere Talente optimal weiterzuentwickeln. Bundesliga und Oberliga Hessen – die beiden höchstmöglichen Spielklassen wurden erreicht. Zudem scheint es in dieser Saison ein ausgezeichnet funktionierendes Trainerteam zu geben, sodass man gespannt sein darf, welche Wettkampfresultate ab Mitte September erzielt werden können … wenn man die Akteure nicht sowieso auch in der U23 und/oder der Zweitligamannschaft zu sehen bekommt.

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